Autonome Antifa Freiburg
Für ein selbstverwaltetes, unkommerzielles Jugendzentrum
Sonntag, 01.08.2010

Am 31. Juli beteiligten sich bis zu 80 vorwiegend junge Menschen an einer Demonstration für ein Autonomes Jugendzentrum in Freiburg. Etwa 50 Linke hatten sich gegen 16 Uhr am Siegesdenkmal unangemeldet versammelt, um die verfehlte Jugendpolitik der Stadtverwaltung aufzuzeigen und auf die Besetzung des ehemaligen kommerziellen Zentrums „Z“ am 29. Juli aufmerksam zu machen. Auf einer zweistündigen spontanen Route quer durch die Innenstadt verliesen die Jugendlichen Redebeiträge und verteilten Flugblätter zur Besetzungs-Aktion an PassantInnen. Die Bullen hielten sich während der Demo zurück und verhinderten lediglich eine Blockade der Kronenbrücke. Die Initiative leerstand.info startete am 31. Juli einen Blog, der besetzbare Räume aufzeigen will. Mehr Platz für herrschaftsfreien output!
Bei Abriss, Aufstand…
Sonnabend, 31.07.2010

Unter massivem Protest begannen am Abend des 30. Juli die Abrissarbeiten des Stuttgarter Hauptbahnhofs durch die Firma Wolff&Müller. Gegen 21 Uhr versammelten sich wütende GegnerInnen des Milliardenprojektes„Stuttgart 21“ vor dem Kopfbahnhof. Seither wurden mehrere spontane Demonstrationen in der Landeshauptstadt durchgeführt, an denen sich bis über 2.000 Menschen beteiligten. Dabei kam es zu handfesten Auseinandersetzungen mit den überforderten Stuttgarter Bullen. Am Nachmittag des 31. Juli besetzten rund 250 AktivistInnen das Rathaus. Am 1. August ist für 19 Uhr eine weitere Demo geplant. Am 2. August soll um 7 Uhr und um 18 Uhr demonstriert werden… A guats Gwissa, kommt bloaß vom schlechta Gedächdnis.
100 Nächte AZ Köln — Savor schikaniert
Sonnabend, 31.07.2010

Obwohl die BesetzerInnen des Autonomen Zentrums Köln den formellen Eigentümern der Wiersbergstraße 44 Nebenkosten zahlen, ließ die Savor GmbH, Tochterfirma der Sparkasse in der Adolf-Grimme-Allee 2, am Abend des 30. Juli den Strom des Gebäudes abstellen. Dazu kommt, dass für die kommende Woche Bauarbeiten angekündigt wurden, bei denen die Wasserversorgung unterbrochen werden soll. Ungeachtet dieser Eskalation wird der Betrieb fortgeführt. Am 31. Juli steigt die 100-tägige AZ-Feier mit Humppa-Humppa-Balkan Rock und Dubstep-Jungle vom feinsten. Sparkasse wegbassen — AZ bleibt!
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Proteste gegen das Stuttgarter Gelöbnis
Freitag, 30.07.2010

Lautstarke Proteste begleiteten das Bundeswehr-Gelöbnis in der St-Eberhardskirche und an den Stuttgarter Schlössern am 30. Juli. Auf linksunten.indymedia.org gibt es einen liveticker (en | fr | es) zum dortigen Geschehen. Etwa 1.000 Leute beteiligten sich laut DFG-VK an der größten Gegenkundgebung. DemonstrantInnen blockierten die Gelöbniskirche und errichteten Barrikaden auf Zufahrtswegen des Militärs. Bundeswehr-Fahrzeuge wurden angegriffen und Krähenfüße ausgelegt. Die Bullen gingen massiv gegen DemonstrantInnen vor und nahmen dutzende in Gewahrsam. Von der Aktionssambaband konfiszierten die Cops die Instrumente, die SpielerInnen wurden vorläufig festgenommen. Das Gelöbnis konnte dennoch lautstark gestört werden…
Eine gute Handvoll öffentliches Interesse
Donnerstag, 29.07.2010

Die Besetzung des ehemaligen „Z“ durch die Initiative Epsilon wurde nach einem Ultimatum der Stadt „freiwillig“ mit einer Spontandemo durch die Innenstadt beendet. Am Samstag, den 31. Juli, beginnt um 16 Uhr am Siegesdenkmal eine Spontandemonstration für ein selbstverwaltetes und unkommerzielles Jugendzentrum in der Innenstadt.
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Autonomes Jugendzentrum besetzt
Donnerstag, 29.07.2010

In der Nacht auf den 29. Juli haben Jugendliche das ehemalige Jugendzentrum Z am Ende der KaJo besetzt. Freiburg braucht ein selbstverwaltetes Jugendzentrum in der Innenstadt und die Jugendlichen haben es sich genommen. Alles für alle!
PDF: Erklärung | Kochrezept
Web: Blog | Twitter
Selten so hässliche Plakate gesehen
Donnerstag, 29.07.2010

Wolfgang Grunwald wurde vom Landgericht Freiburg wegen Volksverhetzung in zweiter Instanz schuldig gesprochen. Grunwald wurde aufgrund antifaschistischer Recherchen, Fotos und Aktionen zu 180 Tagessätzen à 25 Euro verurteilt. Das Amtsgericht Staufen hatte ihn am 30. Juli 2009 in erster Instanz noch freigesprochen. Vertreten wurde Grunwald durch die Rechtsanwältin Nicole Schneiders aus der Kanzlei des Rastatter Nazianwalts Klaus Harsch. Zu Wolfgang Grunwalds Fans zählt auch der verhinderte Bombenleger Thomas Baumann, der sich in einer privaten Nachricht auf thiazi.net bei Grunwald einschleimte: „Die Plakate gefallen mir sehr gut. Ich werde mir mal alle ansehen.“ Der Gebauchpinselte bedankte sich und empfahl: „H! Thomas! […] Was die Plakate angeht, ist gerade unter Schulungsgesichtspunkten das eine Idee, diese zu nutzen.“
„Kameradschaft Südsturm Baden“ geoutet
Mittwoch, 28.07.2010

Die „Kameradschaft Südsturm Baden“ wurde am 28. Juli auf einem antifaschistischen Blog und auf linksunten enttarnt. Just am gleichen Tag wurde der Platz, den die „Kameradschaft“ für ihr Zeltlager am kommenden Wochenende auserkoren hatte, unbrauchbar gemacht. Auch Thomas Baumann und Christoph Bauer nahmen an der Veranstaltung mit dem Nazihetzer Jürgen Schwab am 27.09.2008 in „dem bekannten Kaiserstuhl-Lokal“ Krone in Nimburg teil: „Servus. habe gestern abend wohl vor lauter "Sturm und Drang" meine Boxhandschuhe in der Beitz vergessen. Wäre sehr kameradschaftlich wenn du sie an dich nehmen würdest und mir beim nächsten treffen geben könntest. Mit besten Kampfesgrüssen Thomas“
„Frankentag“ konspirativ
Mittwoch, 28.07.2010

Am 31. Juli soll der dritte „Frankentag“ stattfinden, den Ort versuchten die Naziorganisatoren des „Freien Netz Süd“ geheimzuhalten. Das Rechtsrockspektakel soll jedoch wie schon letztes Jahr auf einer Wiese bei Obertrubach-Geschwand im bayerischen Landkreis Forchheim stattfinden.
Gelernte Hetzerin
Dienstag, 27.07.2010

Die Möchtegern-Mutterkreuzlerin Eva Herrmann hat sich mit ihrem Kommentar zu den 19 Toten auf der Love Parade in Duisburg wieder einmal als christliche Fundamentalistin profiliert: „Eventuell haben hier ja auch ganz andere Mächte mit eingegriffen, um dem schamlosen Treiben endlich ein Ende zu setzen. Was das angeht, kann man nur erleichtert aufatmen!“
Stuttgart besetzt, Stuttgart räumt
Montag, 26.07.2010

In Stuttgart wurde am 24. Juli das Haus in der Gablenberger Hauptstraße 98 besetzt am 25. Juli von den Bullen geräumt. Am 25. Juli wurde die St. Eberhard-Kirche in der Stuttgarter Innenstadt besetzt und kurz darauf ebenfalls geräumt. Aus Protest gegen das Bahnprojekt „Stuttgart 21“ wurde am 26. Juli der Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs besetzt und kurze Zeit später wieder durch die Bullen geräumt.
Gelöbnis-Kirche besetzt
Sonntag, 25.07.2010

In Stuttgart wurde am 25. Juli die St. Eberhard-Kirche auf der Königstraße in der Stuttgarter Innenstadt besetzt, wo am 30. Juli der Gottesdienst vor dem Bundeswehr-Gelöbnis stattfinden soll. Indymedia linksunten wird die Proteste mit einem Gelöbnix-Ticker unterstützen. Auf Anweisung von Dompfarrer und Stadtdekan Prälat Michael H.F. Brock wurden die BesetzerInnen nach einer Stunde von den Bullen geräumt. Nieder mit Kirche und Militär!
Provinzielle Regenten und Schikaneure
Sonnabend, 24.07.2010

Mit der so genannten Lex Caipi will die Freiburger Stadtverwaltung ein Verbot von alkoholischen Cocktails bei öffentlichen Festlichkeiten durchsetzen. Ob Kirchbach, Neideck, Salomon — nieder mit der Prohibition!
Naziangriff auf Forster-Begegnungszentrum
Sonnabend, 24.07.2010

Am Morgen des 15. Juli griffen bis zu 20 vermummte Nazis in Forst in der Niederlausitz das Kultur- und Begegnungszentrum „Park7“ an. KeineR der anwesenden Linken wurde verletzt, es entstand geringfügiger Sachschaden. Kein Fußbreit den Nazis!
Stille Besetzung geräumt
Sonnabend, 24.07.2010

Am Morgen des 24. Juli wurde das still besetzte Haus in der Goethstraße 43 in der Wiehre von den Bullen geräumt.
Wohnraum ist genug da
Freitag, 23.07.2010

Rund 70 Autonome haben am 22. Juli die Häuser in der Günterstalstraße 28 und 30 symbolisch besetzt. Die Besetzung fand statt im Rahmen der Freiraumkampagne „Plätze. Häuser. Alles.“ und wird nicht die letzte gewesen sein.
Tout le pouvoir aux communes !
Freitag, 23.07.2010

Auf Indymedia linksunten wurde das Buch « L’insurrection qui vient » des « comité invisible » unter dem Namen „Der kommende Aufstand“ (PDF) veröffentlicht: „Ein Aufstand, wir können uns nicht mal mehr vorstellen, wo er beginnt. Sechzig Jahre der Befriedung, ausgesetzter historischer Umwälzungen, sechzig Jahre demokratischer Anästhesie und Verwaltung der Ereignisse haben in uns eine gewisse abrupte Wahrnehmung des Realen geschwächt, den parteilichen Sinn für den laufenden Krieg. Es ist diese Wahrnehmung, die wir wiedererlangen müssen, um zu beginnen.“
Auf der Suche nach der verlorenen Anonymität
Donnerstag, 22.07.2010

Die Nationalsozialistin Sabine Rasch hat den AK Antifa Mannheim wegen eines offenen Briefes an den Gesamtelternbeirat Mannheim durch Martin Kuhr von der Kanzlei RESMEDIA verklagt. Wir nennen euch alle beim Namen…
Neuer PGP-Key
Donnerstag, 22.07.2010

Wir haben routinemäßig unseren PGP-Key gewechselt. Bitte benutzt den neuen Key, wenn ihr zu uns Kontakt aufnehmen wollt:
freiburg at autonome-antifa dot org
OpenPGP: 0xBEECC849
yours, daten-antifa
Mittwoch, 21.07.2010

Der Betreiber der Seite anti-antifa-ludwigsburg wurde auf linksunten identifiziert: Florian Entenmann, Amselweg 2, 74395 Mundelsheim
Wieder Repression in Wien
Dienstag, 20.07.2010

In Wien gab es wieder Repression im Zuge der Ermittlungen wegen angezündeter Mülltonen beim Arbeitsamt AMS in der Reederergasse am 27. Juni. Eine Linke wurde verhaftet und eine Wohnung durchsucht. Damit befinden sich vier Personen in Haft.
Bombenattrappe vor AZ
Montag, 19.07.2010

In Aachen wurde eine Bombenattrappe vor die Tür des Autonomen Zentrums gelegt. Das Paket war „an die Antifa“ adressiert.
Vom Kampf gegen den „Abschaum“
Sonntag, 18.07.2010

Wegen versuchten Mordes wurden am 4. Juli in Pontoise nordwestlich von Paris die „Fünf von Villiers-le-Bel“ Abderhamane und Adama Kamara, Ibrahima Sow, Maka Kanté und Samuel Lambalamba zu 3 bis 15 Jahren Knast verurteilt. Ihnen wurde vorgeworfen am Rande der Unruhen von November 2007 auf Bullen geschossen zu haben. Die Hauptbelastungsindizien im Prozess waren „anonyme Hinweise aus der Bevölkerung“. Die Aufstände vom Herbst 2007 waren durch den Bullenmord an den Jugendlichen Moushin und Larami ausgelöst worden. Nun geht die Propaganda gegen den „Abschaum aus den Vorstädten“ weiter… Pas de justice à Pontoise, pas de paix dans les quartiers!
Grenoble en flammes
Sonnabend, 17.07.2010

Karim Boudouda wurde in der Nacht auf 16. Juli von Bullen in Grenoble „auf der Flucht erschossen“. Erst die Riots der BewohnerInnen der Banlieue in der nächsten Nacht haben den Mord an dem 27-jährigen in die Öffentlichkeit gerückt. Sowohl die Protestierenden als auch die Bullen setzten Schusswaffen ein. Kein Mord ohne Vergeltung!
Razzia im Münchner Buchladen
Freitag, 16.07.2010

Wie am 13. Juli in Berlin wurde am 16. Juli der Infoladen München im Kafe Marat wegen der Interim und der Radikal von Bullen durchsucht.
In der Presse
Donnerstag, 15.07.2010

SWR3 hat über unser letztes Antifa-Communiqué berichtet. Die Stuttgarter Zeitung und die Badische Zeitung haben Artikel zur unserem Antirep-Communiqué und zur Kleinen Anfrage (PDF) und Pressemitteilung (PDF) der Grünen Landtagsabgeordneten Edith Sitzmann veröffentlicht.
Razzien in Berliner Buchläden
Donnerstag, 15.07.2010

In Berlin gab es am 13. Juli wie bereits im April mehrere Durchsuchungen. Die Razzien richteten sich gegen mehrere linke Läden in Kreuzberg und Prenzlauer Berg. Insgesamt wurden 134 Exemplare der Interim sowie Computer beschlagnahmt. Betroffen waren der Red Stuff in der Waldemarstraße, das M99 in der Manteuffelstraße, die beiden Schwarze Risse-Buchläden im Mehringhof in Kreuzberg und in der Kastanienallee in Prenzlauer Berg sowie das oh*21 in der Oranienstraße.
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Nazikneipe in Burgdorf geschlossen
Donnerstag, 15.07.2010

Die „Royal Aces“ Tattoo Bar und Nazikneipe in Burgdorf bei Bern wurde von den Behörden nach antifaschistischer Recherche, Öffentlichkeitsarbeit und Angriffen geschlossen.
Indyartikel: 1 2 3 4
Bundeswehr an PH Freiburg
Mittwoch, 14.07.2010

Am Freitag, den 16. Juli, möchte ein Oberstleutnant der Bundeswehr im Rahmen eines Seminars zur Kooperation von Schule und Betrieb an der PH Freiburg referieren. Dabei sollte doch spätestens seit Hannover bekannt sein, dass uns Orte, an denen zivil-militärische Zusammenarbeit vorbereitet wird, brennend interessieren. Das Seminar soll am Freitag von 12 Uhr - 14 Uhr im KA 101 der PH stattfinden.
Kein Raum der Bundeswehr am 16. Juli in Freiburg und am 30. Juli in Stuttgart!
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Les Tanneries ne se laisseront pas expulser  !

Nous avons reçu, traduit et dispersé un e-mail des Tanneries. On viendra… parce qu’on a la rage  !

Objet : Les Tanneries ne se laisseront pas expulser ! — Face au méga-pôle clinique privé décidé par la mairie de Dijon, appel à mobilisation immédiate

A diffuser !

La nouvelle de la décision de la mairie de Dijon vient de tomber et la situation presse, nous avons donc écrit le manifeste ci-dessous expliquant pourquoi et comment nous reprenons la lutte pour l’existence du lieu. Nous appelons toutes les personnes qui nous soutiennent à passer l’info à leurs divers contacts et ami-e-s, ainsi qu’à appeler le standard de la mairie (vous pouvez demander le cabinet du Maire, ou l’adjoint à l’urbanisme ou au patrimoine…) et à envoyer des mails au Maire pendant toute la journée de lundi. Pour tout-e-s celleux qui peuvent, venez nombreux lundi soir à 17h30 devant la mairie pour aller ensemble au conseil municipal et pour la fête de rue devant la mairie où seront déjà rassemblé le squat le « Toboggan » et le cinéma indépendant « Eldorado », menacés eux aussi.

C’est maintenant, entre autre, que se joue notre avenir…mais ça ne s’arrêtera pas là. Nous allons évidemment poursuivre et multiplier les actions de pression dans les semaines à venir et prendre le temps de mobiliser plus largement. Tenez vous prêt-e-s !

ON RESTERA… PARCE QU’ON A LA RAGE !

Espace autogéré des Tanneries
17 bvd. de Chicago
21 000 Dijon
+33 3 80 66 64 81
www.squat.net/tanneries

versus

Mairie de Dijon
à l’attention de M. le Maire François Rebsamen
21 000 Dijon Standard
+33 3 80 74 51 51
francois-rebsamen@ville-dijon.fr

LES TANNERIES NE SE LAISSERONT PAS EXPULSER !

Après 10 ans d’existence, l’espace autogéré est menacé par le méga pôle médical privé décidé en secret par la mairie de Dijon

Sans consultation publique et dans la discrètion qui caractérise la période électorale sur les dossiers chauds, la mairie PS de Dijon prend des décisions qui pourraient mener à la fin de l’Espace Autogéré des Tanneries, lieu autonome d’activités culturelles, sociales et politiques ouvert en 1997. Mais nous n’entendons pas les laisser faire !

Suite à cinq ans de luttes contre l’expulsion et quelques années de status quo, nous annonçons donc aujourd’hui la reprise officielle des actions et manifestations en soutien aux Tanneries.

Nous savions dès le départ que malgré la convention d’occupation gratuite obtenue en 2002, il nous faudrait garder une vigilance permanente. Après diverses rumeurs un peu plus insistantes que d’habitude sur des projets nous menaçant, nous avons contacté la mairie début mars pour connaître la vérité. Malgré des demandes répétées par téléphone et par courrier, nous n’avons reçu aucune réponse. Il y a deux jours, nous avons pourtant su de source sûre, mais encore officieuse, que les services concernés de la municipalité avaient fait une proposition par écrit à la Générale de Santé. Ceci en vue d’octroyer à celle-ci l’ensemble de terrains dont nous occuppons une parcelle afin qu’elle y construise son méga-pôle de clinique privée de dix hectares pour 2009.

Alors que les services publics de santé sont mis en péril par les stratégies néo-libérales de privatisation en vigueur en Europe, la mairie de Dijon favorise-t-elle à son tour l’instauration d’une médecine à deux vitesses ? Veut-elle contribuer aux stratégies de monopole et de conquête de la plus grosse multinationale européenne de santé privée (1,741 milliards d’euros de chiffre d’affaire en 2006, contrôlé par des fonds de pension et à 10% par Vivendi) en lui offrant un terrain public proche du centre-ville et en quasi vis à vis de l’hôpital public ? La Générale de Santé préfère ainsi profiter de l’aubaine municipale pour fermer ses cliniques de proximité plutôt que de les remettre aux normes.

Malgré sa propagande pour la dite « démocratie participative », la mairie n’a consulté ni nous ni aucune autre personne du quartier avant de conclure des tractations qui non seulement menacent notre espace mais décident aussi de l’avenir d’un morceau de la ville.

Pourquoi soutenir les Tanneries haut et fort…

La politique de la ville met déjà en danger le cinéma indépendant « Eldorado » et l’espace d’activité squatté « le Toboggan ». Si elle planifie avec ce projet la disparition des Tanneries, elle s’engage ainsi avec le Parti Socialiste, aux yeux de tous, dans le sens d’une France sécuritaire, aseptisée et privée de ses lieux de résistance, d’expérimentation et de culture populaire.

En effet, les Tanneries, c’est une salle de spectacle, un collectif d’habitation, un espace d’informatique populaire, de développement des logiciels libres et de maintenance de serveurs indépendants, une zone de gratuité, un espace mécanique et vélo, des locaux de répétition et de sérigraphie, une salle de réunion, un potager, un centre de diffusion et de création de presse alternative, un centre d’aide juridique et pratique aux occupants sans droits ni titre, une bibliothèque, des chantiers d’auto-construction écologique, des dizaines d’associations/collectifs/réseaux locaux et internationaux qui viennent y organiser des soirées, actions, ateliers et échanges de savoirs, des réunions et des projets….

Là où les lieux culturels publics tournent avec d’énormes subventions et les privés à base de commerce et de sponsors, il y a aux Tanneries des centaines de personnes qui chaque semaine viennent faire vivre une culture indépendante et participer à des activités accesibles gratuitement ou sur la base de participations aux frais. Pour garantir sa liberté, le lieu a toujours fonctionné sans subventions, ni salarié-e-s.

Dans un pays où les structures autogérées sont quasi systématiquement réprimées et donc précaires, les Tanneries est un des trop rares exemples de projet qui ait pu s’inscrire dans le long terme. Il est, à ce titre devenu un espace ressource et un maillon important d’une scène culturelle et militante autonome en Europe.

Les Tanneries portent la mise en pratique d’une vision sociale et les outils pour se confronter à ses idées. Nous cherchons à éclater les barrières entre la « vie personnelle » et le « monde politique », à nous organiser sur des bases formelles horizontales plutôt qu’autoritaires et pyramidales. Nous voulons construire nous-même et changer nos vies, ici et maintenant, plutôt que d’attendre le grand soir. Nous remettons en cause les logiques marchandes et l’accumulation de bien pour prôner la propriété d’usage et les échanges solidaires. Nous croyons toujours qu’il est possible d’oeuvrer en direction d’une société qui ne soit pas fondée comme elle l’est actuellement sur les rapports de profits et de domination, sur le racisme, le sexisme et l’homophobie.

Les Tanneries ne se vivent pas comme une gentille alternative parallèle qui se construirait en ne bousculant pas trop les pouvoirs en place : un zoo folklorique censé faire la preuve de la bienveillance démocratique de nos dirigeants. Si nous sommes là, c’est pour faire évoluer la société et lutter !

Les Tanneries ne se fantasment pas comme « en dehors » de cette société mais comme un processus qui se construit à tâtons sans prêt-à-porter idéologique… Mais à contrario de la norme cynique du monde politico-médiatique, nous ne cesserons pas de nous battre pour prouver qu’il est possible de remettre en cause la logique capitaliste. Nous désirerons toujours plus que les beaux discours électoraux de changement qui n’essaiment que du vent. Avec le temps, les Tanneries ont, à ce titre, apporté la preuve précieuse qu’il était non-seulement réaliste mais pertinent de s’auto-organiser sans les institutions, qu’il ne s’agissait pas d’une utopie délirante de jeunes idéalistes destinés plus tard à retourner leur veste.

Les Tanneries, comme tous ces lieux construits envers les normes les environnant, constituent un espace unique, fruit des rêves, des complicités, des rencontres, de la combativité de tant de gens. Son histoire est celle de plusieurs générations, ses murs en reflètent les joies et les colères, les rages et les passions, les aventures et les émotions…

Notre projet ne peut être déplacé ni dépecé. Il doit demeurer dans le quartier…

Quel que soit le projet d’aménagement du quartier, nous lutterons pour qu’y demeure ce que nous avons construit ici pendant dix ans : nos bâtiments et notre projet dans sa globalité. Ce n’est pas sorcier, vu la taille de l’espace disponible. Il est évident qu’avec une volonté politique en ce sens, des solutions techniques adéquates seront trouvées.

C’est grâce au soutien populaire et à une succession de pressions et d’actions de rue diversifiées pendant cinq ans, que les Tanneries ont acquis leur maintien dans les lieux. Quatre ans plus tard, nous sommes tout prêt à recommencer à défendre cet espace et à reconstruire un mouvement de résistance fortifié par tous les contacts, expériences et complicités acquises avec le temps. Les Tanneries, bien que solidement implantées localement, sont aussi portées par une large communauté, dont les affinités n’ont que faire des frontières, qui peut se mobiliser tant par des actions de soutien à travers le monde que par une convergence pour défendre physiquement le lieu contre l’expulsion. Espérons que résonneront à temps dans la tête des dirigeants dijonnais, les longues journées et nuits de manifestations radicales qui ont immobilisé il y a quelques semaines la capitale danoise et les multiples offensives à travers l’europe en faveur de nos ami-e-s d’Ungdomshuset. Au même titre qu’eux, notre lutte est une lutte globale pour que demeurent et se multiplient des espaces autogérés et des foyers de subversion en Europe.

Nous gagnerons avec toutes les petites et grandes initiatives de protestation de chacun-e d’entre vous. Nous encourageons tout type d’actions de solidarité. A minima, vous pouvez dès maintenant écrire à la mairie de dijon pour lui exprimer votre volonté que les Tanneries perdurent là où elles sont. Si vous voulez être prévenus d’actions et de manifs de soutiens concernant les tanneries, envoyez votre mail ou numéro de portable à tanneries at squat dot net

Dijon, le 24 mars 2007


25 mars 2007 - Version à imprimerURL de - En haut