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Urteile in Genua
Dienstag, 09.03.2010
Alle 44 wegen brutaler Gewalt an DemonstrantInnen beim G8-Gipfel 2001 in Genua angeklagten Vollzugsbeamten, Gefängnisärzte und Bullen wurden am 5. März verurteilt. Die Freisprüche aus erster Instanz wurden vom Berufungsgericht aufgehoben, die Angeklagten wegen Autoritätsmissbrauch, Nötigung und systematischen Misshandlungen im Bolzaneto-Knast, die jetzt sogar von der Staatsanwaltschaft als Folter bezeichnet wurden, schuldig gesprochen. Sieben der Angeklagten müssen zwölf Monate bis drei Jahre in den Knast, die Straftaten der anderen sind mittlerweile verjährt. Alle wurden außerdem zur Zahlung von Entschädigungen verurteilt. Parallel dazu läuft der Berufungsprozess zum Überfall der Bullen auf die Diaz-Schule weiter.
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Der Staatsschutz lügt
Montag, 08.03.2010
Die KTS Freiburg hat ein Communiqué veröffentlicht, in dem der illegale Besitz eines Schlüssels für das KTS-Gebäude durch die Freiburger Polizei und die Lügen des Staatsschutzes aufgedeckt werden.
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Naziangriff in Wetzlar
Sonnabend, 06.03.2010
Im hessischen Wetzlar wurde das Haus eines Antifaschisten in der Nacht auf den 5. März von Nazis mit einem Brandsatz angegriffen. Gegen 1:10 Uhr wurde ein Molotow-Cocktail aus einem fahrenden Auto auf die Eingangstür des Wohnhauses geworfen.
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Solidarität mit Laurynas
Freitag, 05.03.2010
Weil er während der letztjährigen Squatterdemo „United We Stay“ einen Polizisten und ein Polizeiauto angegriffen haben soll, wurde Laurynas Mogila zu 15 Monaten Knast verurteilt. Nachdem es ihm gelungen war, seine gewaltsame Festnahme zwei Wochen nach der Demo und die schikanösen Umstände seiner Inhaftierung an die Öffentlichkeit zu bringen, folgt nun die nächste Maßnahme seitens der Justiz: Laurynas wird von Moabit nach Charlottenburg verlegt.
Schreibt Laurynas unter: Laurynas Mogila, c/o JVA Charlottenburg, Friedrich-Olbricht-Damm 17, 13627 Berlin
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Neuer Naziladen in Rostock
Donnerstag, 04.03.2010
Nachdem in den vergangenen Jahren der Rostocker Naziladen „Dickkoepp“ ehemals „East Coast Corner“ mehrere Male angegriffen wurde und sogar ausbrannte, öffnete vor zwei Wochen im Stadtteil Dierkow ein neuer Naziladen namens „Haugesund“. Rostock bleibt kein gutes Pflaster für Naziläden.
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Holland wählt den Faschismus
Mittwoch, 03.03.2010
Der Faschist Geert Wilders hat einen Sieg bei den Kommunalwahlen in den Niederlanden errungen. Seine Partei für die Freiheit (PVV) hat sich als drittstärkste politischen Kraft etabliert. In Den Haag und Almere erhielt die PVV rund 20 Prozent der Stimmen.
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Jugendzentrum sagt Nazikonzert ab
Dienstag, 02.03.2010
In Biel im Schweizer Kanton Bern konnte ein Nazikonzert verhindert werden. Das Schweizer Black Metal Label „Bergstolz“ plante für den 27. Februar ein Konzert mit der französischen Black Metal-Band „Ad Hominem“, das in einem Jugendzentrum in Biel stattfinden sollte. Die Veranstaltung wurde konspirativ beworben, was allerdings nicht viel genutzt hat.
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Hetzer auf freiem Fuß
Montag, 01.03.2010
Der notorische Holocaust-Leugner Ernst Zündel ist am 1. März aus dem Mannheimer Knast entlassen worden. Er war zu fünf Jahren Knast wegen Volksverhetzung in Tateinheit mit Beleidigung und Verunglimpfung des Ansehens Verstorbener verurteilt worden, was später vom Bundesgerichtshof bestätigt wurde.
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Anti-Antifa-Flugblätter in Freiburg
Sonntag, 28.02.2010
In Freiburg wurden in der Nacht auf den 28. Februar Anti-Antifa-Flugblätter verteilt. Darin werden zwei Menschen geoutet, die „der Antifa“ zugerechnet werden.
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Capitale des bris de vitre
Sonntag, 28.02.2010
In der Nacht auf den 23. Februar entglasten Unbekannte eine Geschäftsstelle der Bahngesellschaft SNCF, eine Niederlassung von Carlson-Wagonlit, sowie eine Rote-Kreuz Geschäftsstelle und das dazugehörige Fahrzeug in der Pariser Innenstadt. Die symbolischen Angriffe richten sich gegen wichtige Akteure der französischen und europäischen „Abschiebemaschinerie“. Feu aux CRA!
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Nazikonzert in Pößneck verboten
Sonnabend, 27.02.2010
Auch wenn das „Schützenhaus“ im thüringischen Pößneck in Nazihand bleibt, können die Nazis dort keine Konzerte veranstalten. Wegen Brandschutzmängeln hatte Ordnungsbehörde des Saale-Orla-Kreises ein Konzert am 27. Februar verboten. Die Nazis kamen mit ihrer Klage gegen das Verbot vor dem Verwaltungsgericht in Gera durch, doch das Oberverwaltungsgericht in Weimar hob das erstinstanzliche Urteil auf.
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Wieder Naziaufmarsch in Budapest
Freitag, 26.02.2010
Am 6. März wollen Nazis aus ganz Europa durch die ungarische Hauptstadt Budapest marschieren. Am Abend soll es Konzerte unter anderem der Nazibands „Die Lunikoff Verschwörung“, „Stahlgewitter“ und „Rotte Charlotte“ geben. In Ungarn ist die Nazibewegung sehr stark, immer wieder kommt es zu Pogromen gegen Roma und andere Minderheiten.
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Die Goldstadt und ihre Nazis
Donnerstag, 25.02.2010
Nach einer erfolgreichen Demo am 20. Februar mit mehreren hundert TeilnehmerInnen gegen das Nazi-Gedenken in Pforzheim fand am 23. Februar die jährliche Nazi-Fackelmahnwache auf dem Wartberg statt. Zwei Linke wurden im Vorfeld der Nazi-Gedenkveranstaltung des „Freundeskreis ein Herz für Deutschland e.V.“ vorübergehend festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, die Störung der Naziveranstaltung mit einer Stinkbombe geplant zu haben.
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Braune Immobilien
Donnerstag, 25.02.2010
Einige von Riegers Immobilien bleiben trotz anderslautender Spekulationen (1 2 3) in Nazihand. Zumindest das „Schützenhaus“ im thüringischen Pößneck und der „Heisenhof“ im niedersächsischen Dörverden gehen in den Besitz der NPD-nahen „Gesellschaft für biologische Anthropologie, Eugenik und Verhaltensforschung e.V.“ über. Zudem haben das NPD-Vorstandsmitglied Thomas „Steiner“ Wulff und Axel Schunk aus Stockstadt am Main für rund 80.000 Euro das riesige, heruntergekommene Schloss Trebnitz bei Könnern in Sachsen-Anhalt ersteigert.
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Get out of control
Mittwoch, 24.02.2010
Das im Laufe des Jahres 2009 entstandene „out of control“-Netzwerk hat einen Bericht zu den Zielsetzungen und der bisherigen Arbeit des internationalen Zusammenschlusses autonomer AktivistInnen veröffentlicht. Der „The Freiburg Programme“ getaufte Text ruft zu mehr grenzüberschreitender Vernetzung sozialer Kämpfe auf mit dem Ziel, dem rassistischen und sicherheitsfanatischen Stockholm-Programm der EU-Staaten kritisch und offensiv entgegenzutreten.
We want dissent behaviour towards european police!
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Freiburger Strassenpunx im WWW
autonome-antifa.org/strassenpunx
Antifa-Communiqués
28.02.08
09.04.07
22.10.06
04.07.06
Antifa-News
2008
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September:
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April:
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März:
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Februar:
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2006
Dezember:
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August:
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Juli:
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Aufruf zur Love or Hate-Parade
06.04.07
Indyberichte
2008
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2007
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März:
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Februar:
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Januar:
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November:
11
August:
01
Juli:
02
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05
KTS-Solierklärung
02.04.07
Der Frei-e-Bürger e.V.
Februar 2007:
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Oktober 2006:
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Linkliste der Schattenparker
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