Die taz berichtete am 25. Februar 2026 über den völkischen GD-Vorstandsnazi Helmut Strauf, der eigentlich Luca Maurice Strauf heißt. Strauf kommt auch nicht aus Bayern, das ist nur sein aktuelles Hetzgebiet. Eigentlich kommt „der Helmut“ aus dem Saarland und stammt aus einer türkischen EinwanderInnenfamilie.
Die taz fragt: „Wie konnte sich Strauf in kurzer Zeit so radikalisieren? Sein Umfeld gibt der Saarbrücker Burschenschaft Germania die Schuld, der sich Strauf 2023 nach Beginn seines Studiums an der Saar-Uni angeschlossen habe – ursprünglich nur, weil sie ihren Mitgliedern billige Zimmer zur Verfügung stellt.
Germania ist ebenso wie die Burschenschaft Ghibellinia zu Prag in Saarbrücken eine pflichtschlagende Verbindung. Bei beiden gab es in der Vergangenheit auffällige personelle Überschneidungen zur AfD Saar und der inzwischen aufgelösten Jungen Alternative (JA): So ist der Ex-Landtagsabgeordnete Rudolf Müller „Alter Herr“ der Germania.
Beide Studentenverbindungen waren lange im selben Dachverband organisiert, traten aus der skandalträchtigen Deutschen Burschenschaft (DB) aber schon vor Jahren aus. Vor allem Germania war in der Folge bemüht, sich öffentlich vom rechtsextremen Image der DB abzugrenzen. Dennoch belegen Fotos, dass – neben AfD-Funktionären aus dem gesamten Bundesgebiet – auch Saarbrücker Burschenschafter am „Burschentag“ der DB im Mai 2024 in Eisenach teilnahmen.
Strauf ist dort in Germania-Farben zu sehen und in Begleitung zweier Ghibellinen: Nicolas Benyoucef war bis zu ihrer Auflösung Anfang 2025 Vorsitzender der JA Saar und ist laut Recherchen des Saarländischen Rundfunks tief im rechten Milieu verankert. Leon [Poklitar] ist im Umfeld der christlichen Rechten aktiv. Weitere Bilder zeigen [Poklitar] und Strauf im September 2024 bei einer Demo radikaler Abtreibungsgegner in Köln.“
Auch die Saarbrücker Zeitung schreibt über den Jungnazi mit dem „Migrationshintergrund“, der „in Gießen für ,millionenfache Remigration‘“ plädierte.