Die „Identitäre Bewegung Deutschland“ ist seit Dezember 2025 als Partei registriert (siehe: Bundeswahlleiterin) und nicht länger als eingetragener Verein. Als Adresse fungiert wie schon im Impressum der Naziseite die Almestrasse 10 in 33154 Salzkotten.
Die Augsburger Allgemeine schreibt: „Als Verein besteht die Identitäre Bewegung Deutschland (IBD) schon seit 2014, seit 2019 wird sie vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft. […] Nach Auskunft der Bundeswahlleiterin wurde die IBD im Oktober 2024 in Chemnitz gegründet.
An der Parteispitze stehen zwei Männer, die bislang nur als ,Bundessprecher‘ der IBD aufgetreten waren: der Augsburger Maximilian Märkl als Vorsitzender, Vincenzo Richter als Stellvertreter. ,Schatzmeister‘ der Partei ist den Unterlagen zufolge Torsten [Görke] – ein umtriebiger Aktivist, der bei der Finanzierung und Etablierung der IBD eine bedeutende Rolle spielen soll. Der Parteisitz ist in Salzkotten bei Paderborn.“
Die IB will mit der juristischen Umstrukturierung offensichtlich ein drohendes Vereinsverbot abwenden, das deutlich leichter als ein Parteiverbot durchzusetzen wäre.
Dazu passt auch, dass der IBD-Vorsitzende Maximilian Märkl Anfang Februar 2026 aus der AfD ausgetreten ist. Durch personelle Entflechtung sollen die faschistischen Strukturen resilienter gegenüber staatlicher Repression werden.
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