Vom 1. bis zum 3. Mai 2026 findet in der Ortenau ein rechtsradikales Treffen statt, zu dem auch Nazis aus dem Ausland anreisen werden. Aufstehen gegen Rassismus Offenburg mobilisiert gegen das großspurig „First General Assembly“ genannte Treffen des rechtsradikelen Projekts „Ave Europa“:
„Hauptredner ist der belgische Historiker und neurechte Vordenker David Engels aus Brüssel, der in Büchern und in rechten Zeitschriften wie ,Cicero‘ und ,Sezession‘ seine Thesen zum Niedergang Europas verbreitet und sich gegen die Prinzipien des demokratischen Verfassungsstaates richtet.
Außerdem dabei: der rechtsextreme AfD-Stadtrat Tim Schramm aus Wuppertal, der als Veteran des Ukraine-Kriegs auch Verbindungen in die neonazistische Szene pflegt, der neurechte FPÖ-Politiker Nikolaus Muchitsch aus Wien, ebenfalls freiwillig im Ukraine-Krieg tätig und mit Verbindungen zu Neonazis und zur ,Identitären Bewegung‘, oder Paul Wenzel aus Zell am Harmersbach, politischer Aktivist mit Abschluss an der Hochschule Offenburg, der als stellvertretender Vorsitzender von ,Ave Europa‘ auftritt.“
Weiter sind Felix Hosse, Gunther Fehlinger, Petras Austrevicius, Jan Olsen, Tigran Khzmalyan, Samuel Doveri Vesterbye, Sandor Horvath, Fred van Schaik, Felix Hosse, Jan Olsen, Tim Winterling, Cemil Kerimoglu und George Papatheodorou angekündigt.
Das Nazitreffen am Tag der Arbeit findet in der „Jugendherberge Schloss Ortenberg“ statt, malerisch in Weinbergen gelegen. Die Jugendherberge ist Mitglied im Dachverband „Deutsches Jugendherbergswerk“ (DHJ), dem Träger von fast 400 Jugendherbergen in Deutschland und damit größtes Mitglied des internationalen Jugendherbergsverbandes Hostelling International (HI). Der DHJ hat in Deutschland fast zweieinhalb Millionen Mitglieder. Ob die alle mit der Nazipolitik der Ortenberger Jugendherberge einverstanden sind?