Im oberpfälzischen Cham hatten die blauen Nazis offenbar genug von ihrer Bedeutungslosigkeit. Verdammt, die meisten wissen nicht einmal, wo das 17k-Kaff liegt (in Bayern, nordöstlich von Regensburg, 25km vor der tschechischen Grenze). Geschweige denn, wie es korrekt ausgesprochen wird („Kaam“).
Also musste ein neues Mittel der Öffentlichkeitsarbeit her. Es ist doch gerade überall zu lesen: Linke in Göttingen wie Rechte in Freiburg sind von Debanking betroffen (wobei beide weiter bei der lokalen Sparkasse ihr Konto haben). Warum nicht auch Rechte in Cham?
Also verkündete die „AfD Schwandorf/Cham“ am 22. Januar 2026: „Unserem AfD-Kandidaten Marco Schwarzbach aus Cham wurde grundlos das Bankkonto gekündigt. Die Vermutung liegt nahe, dass die Kündigung im Zusammenhang mit seiner Kandidatur für den Stadtrat steht. Dieses Vorgehen ist ein weiteres Bespiel dafür, wie sozialer Druck ausgeübt wird, um engagierte Bürger einzuschüchtern – doch davon lassen wir uns nicht abhalten!“
Jedenfalls ließ die AfD Schwandorf/Cham sich nicht davon abhalten, dazu ein gefälschtes Kündigungsschreiben der „VR-Bank Ostbayern-Mitte“ vom 24. Januar 2026 zu veröffentlichen – mithin zwei Tage aus der Zukunft. Dieses sei per „Einschreiben Einwurf“ an „Herrn Marco Rudolf Schwarzbach“ adressiert gewesen.
Dem bis dato vollkommen unbekannten Schwarzbach wurden in dem Fakeschreiben die „Kündigung der Geschäftsbeziehung“ zum 23. März verkündet: Konto und Schließfach. Doch die Volksbank hat auf Nachfrage von „Cham gegen Rechts“ kein solches Schreiben versendet. Es handelt sich also um Urkundenfälschung gemäß § 267 StGB und damit um ein Offizialdelikt.