Der Prozess vor dem Landgericht Dortmund wegen Fortführung der im Januar 2020 verbotenen Nazigruppe „Combat 18“ endete mit einer Einstellung gegen jeweils 500 Euro Geldauflage. Nach 25 Verhandlungstagen kamen Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung zu dem Schluss, dass Stanley Röske, Keven Langner, Gregor Alexander Michels und Robin Schmiemann selbst im Falle einer Verurteilung lediglich mit einer Geldstrafe rechnen müssten.
Eröffnet wurde das Verfahren im Juli 2024, die Hauptverhandlung begann im Juni 2025. Die Tagesschau schreibt:
„Die Bundesanwaltschaft hatte die vier Männer 2024 angeklagt. Sie sollen als Rädelsführer den organisatorischen Zusammenhalt des verbotenen Vereins ,Combat 18 Deutschland‘ aufrechterhalten haben. Laut Bundesanwaltschaft sollen die vier Männer ,Leistungsmärsche‘ und Aufnahmeverfahren organisiert haben, außerdem Rechtsrockkonzerte sowie Tonträger und Kleidungsstücke mit Bezug zu ,Combat 18‘ vertrieben haben. Die Angeklagten haben sich im Prozess zu den Vorwürfen nicht geäußert.“
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